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Vertretungsplan

Unser Sanitätsdienst

Pädagogische Ziele

Der Schulsanitätsdienst bietet die Gelegenheit, jungen Menschen Werte zu vermitteln, sie für andere zu sensibilisieren und die ehrenamtliche Arbeit zu stärken. Wesentliche Intention für dieses Projekt ist, neben der Befähigung der Schülerinnen und Schüler im Notfall fachgerecht Erste Hilfe leisten zu können, vor allem die Stärkung der Sozialkompetenz und die Unterstützung bei der Entwicklung sozialen Handelns. Der Schulsanitätsdienst eröffnet Formen und Möglichkeiten, soziales Lernen zu entwickeln und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern Lernerfahrungen in einem Praxisbereich zu machen, die der normale Schulalltag nicht bieten kann. Durch die Verknüpfung sowohl sozialer Kompetenz als auch medizinischer und brandschutztechnischer Kenntnisse gewinnen die Schülerinnen und Schüler Lebenserfahrungen in unter anderem auch schulfremden Bereichen. In diesem Sinne bietet der Schulsanitätsdienst immer auch ein Stück Berufsorientierung bezüglich sozialer oder medizinischer Berufe.

Kompetente Ersthelfer vor Ort

Doch neben der sozialen Komponente ist natürlich insbesondere die Vermittlung medizinischer Kenntnisse und die Möglichkeit zur Ersten Hilfe primäres Ziel eines Schulsanitätsdienstes. Denn gerade im schulischen Raum entstehen unter anderem durch den Sportunterricht, den möglichen Gefahren im Chemieunterricht und dem Zusammentreffen vieler verschiedener Menschen immer wieder Gefahrenschwerpunkte und Unfallmöglichkeiten, die zu jeder Zeit eine qualifizierte und möglichst schnelle Erste Hilfe erfordern. Diese kann, wie bisher größtenteils geschehen, durch Lehrer sichergestellt werden. Doch leider ist die Situation häufig die, dass die Lehrgänge zur Ersten Hilfe im Lehrerkollegium schon länger zurückliegen und die Lehrkraft nicht im Stande ist, in dieser unvorhergesehenen Situation sowohl dem verunfallten oder erkrankten Schüler zu helfen als auch parallel die Aufsicht über die restliche Lerngruppe zu führen. Dies ist dann nur eine von vielen Situationen, die das Hinzuziehen des Schulsanitätsdienstes erfordert, um der Situation bestmöglich zu bewältigen.

Geschichte des Schulsanitätsdienstes

Da die Zahl der Unfälle an Schulen bis heute beileibe nicht unerheblich ist, entschlossen sich Schülerrat (SR) und Schulleitung 2002 das Projekt "Arbeitsgemeinschaft SSD" (SSD = Schulsanitätsdienst) ins Leben zu rufen. Unterstützt wurde diese Arbeit zunächst von der Johanniter Unfallhilfe. Allerdings zeichneten sich schon 2004 große Differenzen zwischen der JUH und den jungen Schulsanitätern ab, sodass diese Kooperation ein jähes Ende nahm. Wir haben dies zum Anlass für einen Neuanfang genommen. Das Kürzel "SSD" wurde abgeschafft und ein neues eigenes Logo kreiert. Bis heute hat sich der Sanitätsdienst so voll im Schulleben etabliert und ist auf Grund seiner unabhängigen Struktur einzigartig in ganz Südniedersachsen - er ist eine kleine Erfolgsgeschichte geworden. Unsere Einsatzgruppe besteht aus einem Querschnitt durch viele Jahrgangs- und Alterstufen. Geleitet wird der Schulsanitätsdienst von Herrn Dr. Kreitz. Als weiteres Bindeglied zur Schulleitung fungiert Herr Scharf, der Sicherheitsbeauftrage der Schule. Die Kinder und Jugendlichen sind ansonsten aber selbst für "ihren" Schulsanitätsdienst verantwortlich - und wie man sieht, mit Erfolg. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Mitgliedschaft im Sanitätsdienst am Campe-Gymnasium eine sehr bereichernde und verantwortungsvolle Aufgabe ist, die mit Disziplin, aber auch viel Menschlichkeit gemeistert werden muss.

Text entnommen von der alten Campe-Homepage, geschrieben 2011, Autoren: Herr Christ (mittlerweile pensioniert) und Lukas Schwingel (damaliger Schüler). Leichte Veränderungen und Aktualisierung durch KOE, 01.06.2015.

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