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Vertretungsplan

Campianer erfolgreich bei "Jugend forscht"

Lässt sich ein Fahrradlenker im Unterricht eloxieren? Können Fadenalgen Schwermetalle aus Abwasser filtrieren? Kann ein intelligenter Mixer einfach Getränke in der Küche herstellen?

(HEE) Drei Projekte des Campe-Gymnasiums Holzminden präsentierten sich am 23. Februar 2018 bei „Jugend forscht“ in Braunschweig. „Jugend forscht“ ist der größte europäische Jugendwettbewerb in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik und der Regionalwettbewerb in Braunschweig gilt als einer der wertigsten in Deutschland. Im Bereich „Schüler experimentieren“ (4. Klasse bis 14 Jahre) wurden 33 Projekte und im Wettbewerbsbereich „Jugend forscht“ (15 – 21 Jahre) 35 Projekte in Braunschweig vorgesellt. Die 112 Teilnehmer kamen aus 21 Schulen und einem Unternehmen aus Peine, Göttingen, Holzminden, Braunschweig, Wolfenbüttel, Gifhorn, Salzgitter und Wolfsburg. Die 31-köpfige Jury wählte die Gewinner aus den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften sowie Physik und Technik aus. Der 30. Regionalwettbewerb Braunschweig wurde von der Braunschweigischen Stiftung in Kooperation mit der Braunschweigischen Landessparkasse organisiert. In der Juniorsparte konnte Fritz Hagemann aus der Klasse 6-4 des Campe-Gymnasiums die Jury mit seinem selbstgebauten Mixer begeistern. Dieser kann mit Hilfe von zwei Motoren Getränke umrühren oder schütteln, wobei er mit einem Farbsensor erkennt, welche Art von Getränk in eine kleine Flasche gefüllt wurde. Der Mixer entscheidet dann eigenständig, welches Mix-Programm das Richtige ist. Für seine Arbeit erreichte Fritz den dritten Platz im Bereich Technik. Darüber hinaus konnte er sich über einen Sonderpreis des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) für die industriell wertvollste Arbeit im Bereich Technik freuen. Julien Gossen aus dem Abitur-Jahrgang untersuchte, ob sich das Eloxal-Verfahren für die Durchführung im Unterricht der Oberstufe einsetzen lässt. Mit Hilfe einer Elektrolyse und einem anschließenden Färbebad gelang es dem Schüler ein Aluminiumstück mit einer Schutzschicht zu versehen. Er stellte fest, dass der Prozess im Unterrichtsgang eingebunden werden kann, auch wenn es für einen ganzen Fahrradlenker nicht reichte. Mit ihrer Idee, mit Fadenalgen Wasser von Schwermetallionen zu reinigen, konnten Nils Roland und Hannes Kuhnt die Jury im Bereich Biologie überzeugen. Die beiden Schüler aus dem 7. Jahrgang des Campe-Gymnasiums untersuchten, ob Fadenalgen Zink- bzw. Kupferionen aus Wasser in ihren Zellen einlagern können, um so das Wasser zu reinigen und die Metalle zurück zu gewinnen. Erste Erfolge konnten mit indirekten Schnelltests und Flammenfärbungen nachgewiesen werden. Für ihre Forschungsarbeit wurde Hannes und Nils der zweite Platz im Bereich Biologie zugesprochen. Wettbewerbsleiterin Frau Zimmermann blickt zufrieden auf den Wettbewerb zurück: „Wieder erlebten wir einen spannenden Wettbewerbstag. Es war eine große Freude zu sehen, mit welcher Kreativität, Begeisterung und Ernsthaftigkeit die jungen Forscherinnen und Forscher ihre Projekte entwickelt und präsentiert haben.“ Außerdem lobte sie den Einsatz der Projektbetreuer an den Schulen. „Sie sind der Dreh- und Angelpunkt für die Beteiligung der jeweiligen Schule und der Qualität der eingereichten Arbeiten.“ Für ihre kontinuierliche Betreuung von Schülergruppen am Campe-Gymnasium konnte sich Frau Heerdt über einen weiteren Sonderpreis des VDI freuen. Dieser wird für Schulen verliehen, die seit vielen Jahren mit hochwertigen Arbeiten im Regionalwettbewerb vertreten sind.

Letzte Änderung durch KOE (Administrator), 12.03.2018.

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