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Unsere Romfahrer sind zurück!

Schülerbericht über die Seminarfahrt

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(Jasmin D’Amico, Leah Pfannkuche) Unser Abenteuer begann am 22. September 2018. Voller Vorfreude standen wir, die fünfzehn Schüler und Schülerinnen des Seminarfachs „Antike und Gegenwart“, am Holzmindener Bahnhof, nicht ahnend, was für unvergessliche Eindrücke wir sammeln würden. Nach einigen Stunden Zugfahrt ging es mit dem Liegewagen, der definitiv eine Erfahrung war, über Nacht zum Roma Termini. Eins stand fest: Wir alle brauchten eine Erfrischung nach ca. 20 Stunden Zugfahrt, und das ging natürlich am besten im Pool unserer Unterkunft.

Nach ganz kurzer Einlebzeit ging es auch schon mit unserem Programm los. Durch die Porta del Popolo sind wir ins römische Zentrum gelangt, durch das schon Goethe und die alten Römer in die Hauptstadt eingetreten sind. Nachdem wir einige Treppenstufen gelaufen waren, haben manche von uns ihre Rückkehr nach Rom durch Münzabwurf im Trevi-Brunnen garantiert. Aber viel Laufen, Hitze und Müdigkeit machten uns zu schaffen, deshalb brauchten wir alle eine Stärkung und machten uns zu Frau Bettmanns Lieblingseisdiele auf. Bei 150 Eissorten war für jeden etwas dabei, wie zum Beispiel Lavendel, Kinder Bueno und Nutella. Doch schon bald mussten wir zurück zu unserem Camping Village fahren, wobei sich die „Fahrt“ turbulenter als gedacht herausstellte (Notiz: Nächstes Mal mehr Blasenpflaster einpacken!).

An Tag zwei stürmten wir ins Kolosseum, wo sich vor vielen Jahren Gladiatoren bis zum Tode bekämpft haben, aber glücklicherweise sind wir alle heile wieder herausgekommen. Unterwegs auf dem in der Nähe liegenden Forum Romanum erforschten wir Überbleibsel antiker Zeitgeschichte und fanden es erstaunlich, wie greifbar der Ort unserer Lateinbücher geworden ist. Besonders beeindruckend war es, die berühmte Statue der Wölfin mit dem Gründungsvater Romulus und seinem Bruder Remus in den Kapitolinischen Museen zu bestaunen.

Während der gesamten Fahrt kamen wir gar nicht aus dem Staunen heraus, denn schon am nächsten Tag machten wir uns flinken Fußes auf zum Hauptsitz der katholischen Kirche. Im Vatikan überwältigte uns die Größe und prunkvolle Einrichtung des Petersdoms. Leider waren dort einige Renovierungsarbeiten im Gange, sodass wir die „Flosse“ Petri nicht berühren konnten und ohne Handvoll Glück weiterziehen mussten. Nicht mal den Papst konnten wir sehen. Wer mutig war und starke Beine hatte, wurde immerhin durch die atemberaubende Aussicht von der Peterskuppel aus entschädigt. Die Vatikanischen Museen beherbergten weitere Reichtümer der Menschheitsgeschichte, wie zum Beispiel die Sixtinische Kapelle und Raphaels „Schule von Athen“. Fast jeder war nach dem ganzen Laufen und so einem Tag kaputt, sodass man die Abende mit Uno spielen und Postkarten schreiben verbrachte.

Am vorletzten Tag erkundeten wir die Priscilla-Katakomben, wo die älteste Darstellung der Madonna mit Kind seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. erhalten ist. Nach weiteren Besuchen von Kirchen (unter anderem der Bischhofskirche des Papstes), trafen wir uns alle abends, um gemeinsam essen zu gehen, was sehr entspannt war. Als kleinen Abschluss gingen wir auf eine Nachtwanderung, um die Highlights der Woche noch mal mit nächtlicher Beleuchtung anzugucken. Der Ausblick war wunderschön und nicht in Fotos einfangbar.

Am letzten Tag sahen wir die „Schreibmaschine“, hatten noch einmal die Möglichkeit, unser Geld in der Stadt auszugeben und Rom „Vale!“ hinterherzurufen. Um 16 Uhr brachen wir rasch vom Camping Village auf und kamen müde und erschöpft am Roma Termini an. Es kam, wie es kommen musste: Unser Nachtzug nach München hatte ca. eine Stunde Verspätung. Still und heimlich steigerte sich die Verspätung über Nacht auf knapp drei Stunden. Das bedeutete für uns, dass wir unseren ICE in München nie zu Gesicht bekamen, aber „zum Glück“ fuhr zehn Minuten nach unserer Ankunft einer auf einem weit entfernten Gleis ab, den wir „ohne Probleme“, gerade noch so, bekommen haben. ;-)

Wir alle waren froh, am späten Nachmittag nach dieser Odyssee wieder Holzmindener Luft zu atmen. Als Fazit können wir dennoch alle behaupten: Es war eine Zeit voller schöner Momente und Erinnerungen, die wir noch lange im Gedächtnis behalten werden. höner Momente und Erinnerungen, die wir lange behalten werden.

Gruppenbild vorm Pantheon (Größere Version: Klick aufs Bild)


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Letzte Änderung durch KOE (Administrator), 04.10.2018.

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