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Oh du fröhliche – mal anders

Das Weihnachtskonzert des Campe-Gymnasiums

(SYM) Eine begeisterte, voll besetzte Kirche und jede Menge fröhlicher Musikerinnen und Musiker sind das Ergebnis des Campe-Weihnachtskonzerts, das am Donnerstag letzter Woche in der Michaliskirche stattfand. Die Kooperation mit der Musikschule Holzminden zeigt sich in diesem Jahreshighlight jedes Mal aufs Neue von seiner besten Seite. Am Anfang standen traditionell die Blechbläser mit Hanns-Werner Grote. Seine jahrelange Erfahrung mit dem Ensemble brachte das Publikum mit „Hoch tut euch auf“ als Eröffnungslied schnell in Stimmung. Nach der Begrüßung durch die Moderatoren Malte Halling und Jonathan Horn übernahm das Orchester „Tuttini“ (Kathrin Käberich) mit „Merry Christmas Everybody“, was als Einladung sehr passend verstanden werden konnte. Mit „Le Basque“ und „Get it!“ folgten zwei weitere überzeugende Leistungen. Gregory W. Yasinitskys Stück „Relaxin‘“ aus seiner Jazz-Suite für Saxofonensemble ist hierzulande eher unbekannt, jedoch konnten die vier Saxofone der Campe Big Band in ihrem ersten Ensembleauftritt dieses moderne Stück ohne Probleme präsentieren. Plötzlich aus einer Nische heraus erklang es, und anfangs wusste niemand, wohin geschaut werden muss. Die Klänge flossen durch die Michaeliskirche und umhüllten alle mit weihnachtlicher Stimmung. Eine schöne, warme Stimmung, die mit dem nächsten Stück bestärkt wurde: „Adeste fideles“, ein Weihnachtsklassiker, gespielt von der jungen Streicher-AG des Campe-Gymnasiums unter der Leitung von Bernd Arnke. Die Streicher taten sich auch mit den Blechbläsern zusammen, um dann „Hark! The Harald Angels Sing“ von Mendelssohn zu schmettern, zu streichen, zu musizieren. Mit den beiden Liedern „Freud euch, ihr lieben Christen“ und „Go tell it on the mountain“ schlossen die Blechbläser dann alleine den ersten Teil des Konzerts. Rockig ging es nun weiter mit den „Black Dragons“ (Dankward Pillmann). Das erst seit den Sommerferien bestehende Ensemble griff ordentlich zu und traf mit „Zombie“ (The Cranberries) und „Whein I come around“ (Green Day) zwar nicht ganz den Termin von Weihnachten, konnte aber nichtsdestotrotz sehr überzeugen. Das Publikum bedankte sich mit einem verdienten, lauten Applaus. – Stimmungswechsel: Lena Dreker am Klavier und Luise Kuo mit ihrem Gesang entführten die Zuhörerinnen und Zuhörer in eine ganz andere Welt. Unglaublich gefühlvoll und ausgereift brachten sie das japanische Stück „Futatabi“ zu Gehör, ein wahrer Ohrenschmaus. Und die Spannung nach dem letzten Ton hielt eine Zeit lang an, bevor sich überhaupt der erste traute, zu applaudieren. Mit dem „Wintersong“ von Sarah McLachlan konnte danach die Klasse 10-3 mit ihrem Musiklehrer Bernd Arnke die Stimmung übernehmen, bevor die „Störegören“, eine der Rockbands des Campe-Gymnasiums unter der Leitung von Dankward Pillmann, mit „Teenage Dirtbag“ (Wheatus) und „Weekend whip“ (The Fold) wieder ordentlichen, aber klar positiven Krach machte. Insbesondere die jungen Konzertgäste freuten sich über diesen Lego-Ninjago-Titelsong, der für ein Weihnachtskonzert zugegebenermaßen ungewöhnlich ist. Mit den „Smilin‘ Faces“, dem bekannten Campe-Schulchor, ging es weiter. „Tausend Sterne sind ein Dom“ eröffnete den Programmbeitrag, und alle Gäste lauschten aufmerksam diesem Weihnachtslied. Unter der Leitung von Paul Symann und der Klavierbegleitung von Lena Dreker folgte „Joy on Christmas morning“, ein fröhliches Lied, das auf Schnee und Eis zu Weihnachten hoffen ließ. Als Überraschung des Abends darf dann das bekannte Weihnachtslied „Oh du fröhliche“ gelten, das die „Smilin‘ Faces“ nun präsentierten. Denn die eigentlich getragene Melodie fand sich im Satz von Martin Carbow unglaublich funkig und groovig wieder, sodass das nötige Augenzwinkern von der Bühne schnell aufs Publikum übergriff – einen begeisterten Applaus gab’s am Ende gerne dazu. Mit „Pink Panther“ und „Mackie Messer“ lieferte die Campe Big Band ihren Einstieg (Leitung: Alexander Käberich). Diese beiden Ohrwürmer wurden mit knackigen Solos aufgepeppt, und alle Füße wippten mit. Schließlich gab es noch „Groove Merchant“ auf die Ohren, und wieder war ein zufriedener Applaus am Ende die Quittung für die lange Arbeit. So konnte auch Schulleiter Georg Muschik in seinen anschließenden Dankesworten nichts als lautes Lob und hohe Anerkennung für die Musikschule und seine Musik-Fachgruppe äußern, denn das Konzert war sehr gelungen. Im Campe-Jubiläumsjahr war auch dies tatsächlich ein Highlight, das diesen Namen verdient. Zum Anschluss des Konzertes durften dann übrigens alle Gäste „Oh du fröhliche“ singen, aber nicht funkig, sondern in einer „ganz normalen“ Version, unterstützt von den Blechbläsern und dem Orgelspiel Bernd Arnkes. Und schließlich konnten alle beschwingt nach Hause gehen, jeder mit seinem persönlichen Liedfavoriten im Ohr. Oh-du-fröhliche-Weihnachten!

„Tuttini“ mit der Dirigentin Kathrin Käberich

 

Dito. Solos von Zoe Gaede (Blockflöte) und Emilia Thönnissen (Querflöte)

 

Die vier Saxofone der Campe Big Band spielen aus einer Nische.

 

Die Blechbläser-AG und Hanns-Werner Grote

 

Die Black Dragons rocken den Saal

 

Lena Dreker (Piano) und Luise Kuo (Gesang) präsentieren „Futatabi“

 

Wohl verdienter Applaus brandet durch die volle Michaeliskirche

 

Die Klasse 10-3 mit Bernd Arnke beim „Wintersong“

 

Die „Störegören“ machen ihrem Bandnamen alle Ehre

 

Smilin' Faces peppen u.a. "Oh du fröhliche" auf

 

Abschluss: Campe-Big-Band


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Letzte Änderung durch KOE (Administrator), 05.01.2019.

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