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E-Autos selbst gebaut

Campianer abolvierten Solarpraktikum am Institut für Solarenergieforschung Hameln

(Vanessa Klajbor) Am Mittwoch, dem 04.09.2019 um 9:00 Uhr fand das Solarpraktikum im Institut für Solarenergieforschung in Emmerthal für fünf Schülerinnen vom Campe-Gymnasium Holzminden - Vanessa Klajbor, Kira Lindemann, Anissija Schoppe, Berit Wilke und Viola Wendelstorf - statt. Begleitet wurden sie durch ihre Physiklehrerin Kristin Wendelstorf. Außerdem nahmen noch 13 weitere Schülerinnen aus anderen Schulen der Umgebung in Begleitung von Frau Michaela Röhrich vom Bildungsbüro Sozialarbeit aus Stadthagen teil.

Zuallererst begrüßten uns Herr Dr. Roland Goslich und Frau Helga Kappmeyer freundlich im Vortragsraum des Instituts. Anschließend bereicherte er uns mit spannenden Fakten über das Institut. Vor allem fiel besonders auf, dass das Institut sich auch für Gleichberechtigung für Frauen am Arbeitsplatz einsetzt. Zum heutigen Zeitpunkt arbeiten jedoch noch ein wenig mehr Männer als Frauen im Institut. Aus diesem Grund wurden zu dem Solarpraktikum ausschließlich Mädchen mit besonderem Interesse im naturwissenschaftlichen Bereich eingeladen. Herr Dr. Goslich zeigte uns in einem Diagramm auf, in welchen Bereichen des Instituts wie viele Frauen vertreten sind. Das Institut ist eine gemeinnützige Gesellschaft (gGmbH), die 1987 gegründet worden ist. Viele sehen die Gründung als Reaktion auf das Reaktorunglück 1986 in Tschernobyl an, doch es wurden schon 1984 als Reaktion auf die Planung der Atomaufbereitungsanlage in Wackersdorf gegründet. In dem Institut sind derzeit 150 Leute beschäftigt, welche zum Beispiel Wissenschaftler, Techniker oder Ingenieure sind. Auch arbeiten sie eng mit Studenten und Universitäten zusammen. Wichtige Gremien im Institut sind der Aufsichtsrat, der wissenschaftlicher Beirat und der Betriebsrat. Leiter des Instituts ist Herr Prof. Dr. Ing. Rolf Brendel, der zudem Physiker ist. Das ISFH beschäftigt sich größtenteils mit der Forschung an Fotovoltaikanlagen, solare Systeme und akkredierte Prüflabore, die noch in weiteren Bereichen aufgeteilt sind. Ziel ist es, dass die Fotovoltaikanlagen bis weit über 20 Jahre „leben“. Ihre Tätigkeiten werden unterstützt durch institutionelle Förderungen, Industriemittel und Drittmittel. Herr Dr. Goslich stellte zum Abschluss seiner Präsentation Frauen vor, die Preise in ihrem jeweiligen Bereich gewonnen hatten. Nach einer kurzen Frühstückspause mit Obst und anderen kleines Snacks sind wir in ein Labor geführt worden, wo jeder sein eigenes E-Auto und Ladestation gebaut hat. Auf der Ladestation befinden sich ein Solarmodul mit vier Solarzellen. Mit hilfe einer Bastelanleitung schraubten und löteten wir zum Teil im Zweierteam. Als jeder sein eigenes Autos fertiggestellt hatte, sind wir auf das Dach gegangen, um natürliches Sonnenlicht auf das Solarmodul scheinen zu lassen. Nach einer kurzen Ladezeit fuhren die Autos tatsächlich. Nach dem Mittagessen machten wir ein Rundgang durch ausgewählte Labore des Instituts und bekamen etwas mehr über die Arbeit im Institut zu sehen. Zum Beispiel lernten wir die „SuSi“ kennen, was übersetzt "Sun Simulation" bedeutet. Uns wurde klar, dass man als Naturwissenschaftler jeden Tag mit englischen Begriffen konfrontiert wird. Als letztes fand eine Diskussionsrunde mit Frau E. Schneider und Frau F. Mende statt, die spannende Informationen über ihren Werdegang gaben und über ihre heutige Arbeit im Institut berichteten. Alles in allem war der Tag eine sehr informative Bereicherung, da uns klar geworden ist, dass die Solarenergie die billigste Strategie ist, um Strom zu erzeugen und anschließend zu verkaufen.

Letzte Änderung durch KOE (Administrator), 10.09.2019.

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