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Danke!

(KOE | PIP) ... für die Wertschätzung seitens unserer Elternschaft in dieser besonders herausfordernden Zeit. Frau Budde-Kösel, die sich auch sehr in unserer Elternschaft engagiert, hat kürzlich einen Leserbrief im Täglichen Anzeiger Holzminden veröffentlichen lassen, der uns Lehrende und die koordinatorischen Fähigkeiten unserer Schulleitung thematisiert. Wenn dieser Brief die Wahrnehmung unserer Schüler- und Elternschaft widerspiegelt, haben unsere Bemühungen ihren Zweck erfüllt.

 

Leserbrief zum Homeschooling am Campe-Gymnasium


Als vom Land Niedersachsen die Entscheidung verkündet wurde, ab dem 22. April Schülerinnen und Schüler, welche noch nicht wieder in den Präsenzunterricht gehen dürfen, einer neuen Form des „verbindlichen Lernens zuhause“ (Homeschooling) zu ‚überlassen‘, gebe ich zu, dass es ein Schock für mich war. Wobei ich nur aus Sicht der Eltern sprechen kann, die tagsüber zumindest teilweise nicht anwesend sein können und schon in der Zeit ab Mitte März die Kinder mit (da noch unverbindlichen) Schulaufgaben morgens „allein zurücklassen“ mussten. Dies fiel sicher oftmals nicht nur schwer, sondern führte auch schlicht und ergreifend bei kleineren Kindern zu akuten Betreuungsproblemen. Die Möglichkeit (teilweise) Homeoffice nutzen zu können, haben nicht alle Eltern.
Nun also auch noch „verbindliches“ Lernen und damit ein Druck nicht nur auf den Kindern, sondern auch auf den Eltern, die laut Kultusminister das Ganze „mitstrukturieren, organisieren und einen Rahmen bieten“ sollten. Das alles weiterhin unter dem Aspekt der Pandemie „bitte kein Kontakt zu Großeltern, anderen Haushalten“ etc. Die Schweißperlen waren vorprogrammiert.
Dann war es soweit, in unserem Fall kamen die ersten Briefe an die Eltern des Campe Gymnasiums, es solle nun i-Serve genutzt werden zum Verteilen von Aufgaben und zum Austausch mit Lehrern. Es wurden Wochenpläne mit Aufgaben versandt, welche für jedes Fach Bearbeitungszeit vorsahen und feste Abgabetermine. Korrekturen trudelten schnell ein, e-Mails der Kinder wurden zügig beantwortet - kaum dass sie versandt waren, die Lehrer schufen Besprechungszeiten, riefen bei den Kindern an, es gab Videokonferenzen (super! So gab es Kontakt zu Lehrern und Mitschülern), Sport-Challenges zum Mitmachen, Mathe-Erklär-Videos mit der Fachlehrerin, bei uns z.B. noch das Ritual täglich eine Pflanze anhand eines Fotos zusätzlich zum normalen Biologiestoff zu bestimmen (morgens wurde schon auf das Foto gewartet) - kurzum: da lief auf einmal eine Kommunikation, wie man sie sich vor 8 Wochen nicht hat vorstellen können.
Dabei wurden Kinder nicht vergessen, die keinen Drucker oder Internet zuhause hatten: sie könnten sich die Unterlagen im Sekretariat nach Anmeldung abholen, dort fertige Aufgaben abgeben und bei der Einrichtung von I-Serve Hilfe holen oder es könnten Möglichkeiten besprochen werden, Laptops/Drucker zu organisieren.
Während der ganzen Zeit war es für Eltern sicher eine Herausforderung neben der eigenen Arbeit einen gewissen Überblick bei den Kindern zu behalten, aber man merkte auch, wie diese Woche für Woche eigenständiger mit der Lage umgehen konnten. Natürlich hört man auch hier und da etwas von anderen Schulen und durchaus, dass es dort teilweise etwas anders verlaufe. Wenn beispielsweise ein Gymnasium einem anderen Landkreis den Eltern mitteilt „es werde doch wohl nicht erwartet werden, dass die Lehrer eine Rückmeldung/Korrektur auf abgegebene Aufgaben geben, oder wer keinen Drucker habe, könne die ganzen Aufgaben ja abschreiben“.
Und spätestens da fiel auf, wie gut es hier läuft. Und das bringt mich dazu, einfach mal ‚Danke‘ sagen zu wollen, an die aus meiner Sicht (Kinder im 6. und 9. Jahrgang) hervorragende Organisation und großartigen Einsatz der Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Lehrerinnen, Lehrer und der Schulleitung des Campe Gymnasiums. Auch der Beginn des Präsenzunterrichts wurde gut kommuniziert und erklärt, samt Hygieneplan und Mails der Schulleitung und Klassenleitungen an die Schüler zu Verhaltensregeln.
Was als großer Schreck begann endet so irgendwann mit der Erfahrung, dass es auch eine gute Seite hat, eine, auf die man dann blickt und sich sagt „es läuft doch ganz gut!“ - zumindest, wenn man auf so einen Einsatz der Beteiligten wie hier am Campe-Gymnasium trifft. Dankeschön dafür!

 

Mit freundlichen Grüßen

Lisa Budde-Kösel

 

Letzte Änderung durch KOE (Administrator), 15.06.2020.

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