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 Raus aus den Ateliers!

Ein ganzer Tag Kunst in der Ausstellung „Im Freien“,  Landesmuseum Hannover

„Da blieb dann manchmal nur eine bunte Linie stehen und das war dann der Horizont am Ende eines unbekannten französischen Sommerfeldes oder der violette Regensturm an einem versunkenen Donnerstag, der über die Leinwand fegte…“ *
 
(PIP) Am Freitag, den 11.03.2022 waren 44 kunstinteressierte Schülerinnen und Schüler aus den Kunst-Kursen der Klassen 11 bis 13 unterwegs in einer bunten Welt:  In der Ausstellung „Im Freien“ im Landesmuseum Hannover begegneten sie den Landschaftsmalereien wichtiger Künstler der Moderne, die im 19. Jahrhundert ganz neue Wege in der Kunst beschritten hatten.
Weg vom akademischen Malen ging es darum, Stimmungen, Atmosphären, das Flirren von Luft, Licht und leuchtenden Farben einzufangen und auf die Leinwand zu bringen. „Denke, was schön ist, und fühle was schön ist!“ – so drückte Paula Modersohn-Becker diese Inspiration zum Malen aus.
Malereien von Claude Monet, Camille Pissarro, August Renoir, Lovis Corinth, Max Liebermann, Max Slevogt, Otto Modersohn und Paula Modersohn- Becker u.a. zeigten auch die Einflüsse der französischen Impressionisten auf die deutsche Malerei.
Durch das Aufkommen industriell hergestellter und sofort verwendbarer Farben in Tuben und das neue „fotografische Sehen“ änderten sich die Bedingungen und Motive in der Malerei gravierend. Maler -und nun auch verstärkt Malerinnen- konnten jetzt mit schnell trocknenden Farben spontane Eindrücke und Momentaufnahmen direkt in der Natur festhalten ohne den Umweg über Skizzen. Dies war der Beginn der Freiluftmalererei zuerst in Frankreich. Das individuelle Malen änderte aber auch den Beruf des Künstlers: War er bisher Auftragsmaler, um von seiner Kunst leben zu können, galt es nun, die „freien“ Werke zu vermarkten – der Beginn von Kunstmarkt, Galerien und Auktionen.
Die Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse konnten nach den interessanten Führungen durch die Ausstellung in anschließenden praktischen Workshops noch selbst Farbkonzepte und moodboards experimentell erproben. Mit diesen Eindrücken und neuen Erkenntnissen sind die 12er sehr gut vorbereitet für das kommende 3. Semester im Kurs auf erhöhtem Niveau und die zukünftigen Kurs-Teilnehmer auf das 1. Semester der neuen Kunst e-Kurse Abi 24.!
 
 
 
 
 
 
* Auszug aus dem lesenswerten Roman zum Thema: Mariam Kühsel-Hussaini, „Tschudi“. Rowohlt 2020, S. 8 (Hugo von Tschudi war um 1900 Direktor der Berliner Nationalgalerie und holte die ersten Bilder französischer Impressionisten nach Berlin – ein Skandal damals)

Letzte Änderung durch KMN (Administrator), 03.06.2022.

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