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Brighton up your school day

Die 8er vom Campe in England (Fahrt 2015)

(DRO) Am Sonntag, den 7. Juni 2015 machten sich 92 Campianer in Begleitung von 8 Lehrkräften auf den Weg nach England, um ihre bisher erworbenen Englischkenntnisse einem Praxistest vor Ort zu unterziehen. Wie schon im vorigen Schuljahr hatte die Fachgruppe Englisch in Kooperation mit dem Reiseveranstalter SET, der auf schulische Sprachreisen spezialisiert ist, den Schülern der 8. Klassen des Campe-Gymnasiums diese Fahrt angeboten. Nach 15 Stunden Anreise mit Bus und Fähre kamen wir müde, aber zufrieden und gespannt in Brighton in der südenglischen Grafschaft Sussex an, wo wir schon von Lynn und Collin Mardell erwartet wurden, die die Gastfamilien vor Ort auswählen und betreuen. Nun stand die mit viel Spannung erwartete Aufteilung der Schüler auf ihre Gastfamilien an, bevor es zur ersten Übernachtung in die englischen Familien ging. Die Unterbringung  in englischen Gastfamilien sollte einen Einblick in das englische Alltagsleben geben und zudem den Schülern die Möglichkeit bieten, mit Muttersprachlern in den direkten Austausch zu treten. Die anfängliche Nervosität legte sich schnell, und viele Schüler berichteten von zahlreichen Gesprächen. Am nächsten Tag galt es, das Seebad Brighton mit seinen Sehenswürdigkeiten zu erkunden, u. a. den Royal Pavillion, von King George IV im indischen Stile erbaut. Und mit Hilfe einer Town Ralley, in die interaktive Aufgaben eingearbeitet waren, die die Kommunikation mit den Einheimischen noch verstärken sollten, erkundeten die Schüler in Kleingruppen das Stadtzentrum. Daneben blieb aber auch noch Zeit für Vergnügungen bei schönstem Wetter auf der Strandpromenade, dem Brighton Pier.  „Das ist ja wie bei einer Kirmes hier!“, lautete so mancher Schülerkommentar. Den Abend verbrachte man dann wieder in seiner Gastfamilie, bevor es am nächsten Tag zu einer ersten Reise in die Metropole London ging. „Jetzt sehen wir endlich mal mit eigenen Augen, wo unser Englischbuch in Klasse 5 anfängt“, sagte Betul Tuzun. Unser Bus brachte uns nach Greenwich mit dem berühmten Schiff Cutty Sark und dem Null-Meridian. „Cool, man kann mit den Füßen in unterschiedlichen Zonen stehen!“, so Dimo Bitterberg. Von Greenwich aus ging es mit einem Themseboot unter der berühmten Tower Bridge in das Stadtzentrum hinein bis nach Westminster, wo wir pünktlich zur vollen Stunde ankamen und dem Schlagen der Glocke Big Ben lauschen konnten. Hier und von den Houses of Parliament wurden viele Photos gemacht, bevor ein Fußmarsch uns zu den Horseguards, wo die königliche Garde untergebracht ist, durch den St James Park bis zum Buckingham Palace führte. Nach einer Pause im Green Park, die einige Schüler für einen Ausflug ins Hard Rock Cafe zum Kauf eines Shirts nutzen, ging es dann weiter ins berühmte Londoner Westend, dem Theaterviertel Londons. So bot der erste Tag in London zahlreiche Eindrücke, die es zu verarbeiten galt. „Ich hatte unterschätzt, wie voll und laut es in so einer Stadt ist“, lautete so manche Schüleräußerung an diesem Abend auf der Rückfahrt nach Brighton. Der nächste Besuch in London stand ganz unter dem Vorzeichen, die dortige U-Bahn zu nutzen. Die Schüler hatten sich vorab schon mit Fahrplan, Routen und Tickets vertraut gemacht, auch mit dem Bilden von queues (Warteschlangen), so dass einer geordneten Nutzung der “tube“ nichts mehr im Wege stand. Und die Vorbereitung zahlte sich tatsächlich aus, denn es gelang uns trotz voller Bahnen zur “rush hour“ vollzählig ans Ziel zu kommen. „Wie ruhig es in den Bahnen ist, obwohl so viele Menschen da so eng zusammenstehen!“, staunte Ewald Ils über diese Erfahrung.Auch ein Besuch des Britischen Museums stand auf dem Programm, und wieder galt es in Kleingruppen eine Museumsralley mit Forschungsaufträgen zu bearbeiten. „Schade, dass am Ende kaum noch Zeit blieb für eigene Erkundungen, das Museum ist ja riesig!“, bedauerten Dennis Schoppe und Halime Atav. Der Nachmittag des zweiten Londontages war reserviert für eigene Aktivitäten bzw. Einkäufe, wovon die Schüler regen Gebrauch machten. Allerdings kauften viele Schüler auch Mitbringsel für ihre Lieben daheim und dachten eben nicht nur an eigene Souvenirs. „Ich habe für alle etwas gekauft, die mir was zu dieser Reise beigesteuert haben.“, sagte Martin Gensa.Am Donnerstag morgen wurde schon das gesamte Gepäck wieder in den Bus geladen, und es ging zu einem letzten Tagesausflug nach Hastings, eine willkommene Abwechslung nach zwei Tagen in der Großstadt London. In Hastings haben wir die Schlachtfelder von 1066 besichtigt, als England von den Normannen unter William dem Eroberer eingenommen wurde. Auf einer Klippenwanderung gab es nochmal ausreichend Gelegenheit zu viel Bewegung an der frischen Luft bei schönem Sonnenschein, und auch eine Besichtigung der Schmugglerhöhlen stand noch auf dem Programm. In der letzten Stunde vor der endgültigen Abreise aus England gab es noch die Möglichkeit am Strand zu sein oder das traditionelle Gericht “fish and chips“ zu testen. „Sehr lecker!“, so der Kommentar von Nicola Rau. Den klassenübergreifenden Wettbewerb der Klassen 8-2 und 8-4 im Weitwurf am Strand von Hastings hat übrigens Sjard Berg mit deutlichem Abstand gewonnen. Um 19 Uhr hieß es dann endgültig Abschied nehmen von England, denn dann fuhren unsere Busse wieder Richtung Fährhafen in Dover und von Calais aus zurück in die Heimat. Am Freitag vormittag kamen wir nach einer Nacht im Bus zwar müde, aber um viele Eindrücke und Erfahrungen reicher wieder am Campe-Gymnasium an. An dieser Stelle möchten wir uns ganz besonders bei dem Förderverein unserer Schule bedanken, der diese Fahrt großzügig unterstützt und uns somit diese Erfahrungsmöglichkeit geboten hat. Und wir wünschen den nächsten 8. Klassen im kommenden Schuljahr am Campe eine ebenso ausgefüllte Zeit in England wie wir sie hatten.

Letzte Änderung durch KOE (Administrator), 11.01.2016.

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