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"Physik-Cracks" des Campe in Bad Honnef erfolgreich

„Schlaue, nette Leute – hat Spaß gemacht!“ resümieren Anissija Schoppe und Maria Reich vom Campe-Gymnasium in Holzminden ihre erste Teilnahme am 6. Bundeswettbewerb des „German Young Physisicists‘ Tournament“ (GYPT) vom 8.3. bis 10.03.2019 im Physikzentrum der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG)  in Bad Honnef. Bei mäßigem Wetter fiel die Stimmung während der Physik-Fights in den honorigen Gemäuern umso sonniger aus – abgesehen von einigen stürmischen Sequenzen.

Die stolzen Teilnehmer des GYPT Bundeswettbewerb: Maxim Jonah Walther, Marcel Paulus, Dario Elia Brümmer, Anissija Schoppe und Maria Reich Foto Campe

 

Bereits zum dritten Mal trat das Team „The Coopers“ bestehend aus Dario E. Brümmer (16), Marcel Paulus (16) und Maxim J. Walther (15) vom Schiller-Gymnasium in Hameln an und zeigten in diesem Jahr hervorragende Leistungen, mit denen sie deutschlandweit den 8. Platz von insgesamt 29 Teams in der Teamwertung erreichten und somit knapp an einer Bronzemedaille vorbeigeschrammt sind. Die Bronzemedaille wurde bis zum sechsten Platz vergeben.

„Wir danken Dario, Marcel und Maxim, die uns so ziemlich alles im Physikzentrum gezeigt und uns unterstützt haben“, so Anissija Schoppe (15), die mit ihrer Teamkollegin Maria Reich (15), bekannt als das Team „Nightmare“ vom Campe-Gymnasium in Holzminden, in englischer Sprache jeweils ihre zwölfminütigen Ausarbeitungen einer der von ihnen ausgewählten 17 verschiedenen Probleme der hochkarätig besetzen Fachjury präsentierten. Ein zuvor ausgelostes, gegnerisches Team versuchte währenddessen Schwachstellen in der Argumentation zu finden und gemeinsam wurden die wissenschaftlichen Hintergründe des Problems anschließend  ebenfalls zwölf Minuten – selbstverständlich auch auf Englisch - diskutiert. „Auch wenn wir nicht die Besten waren, hat es Spaß gemacht zu diskutieren und seine eigene Meinung auf Englisch zu vertreten,“  so Maria Reich beim Abschlussmittagessen am Sonntag. Außerdem kam es bei den Präsentationen und Diskussionen nicht nur auf das physikalische Fachwissen, sondern auch auf Teamfähigkeit und Fairness an.

 

„Mit den erstaunlichen Leistungen unserer Schülerinnen sind wir sehr zufrieden und stolz, dass sie sich so viel Zeit genommen haben, um sich mit komplexen physikalischen Fragestellungen intensiv zu befassen.  Sie haben erfreulicherweise schon angekündigt, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein werden,“ fassen die beiden betreuenden Lehrer von Campe-Gymnasium, Frau Wendelstorf und Herr Dr. El Moussati, die Eindrücke des Bundeswettbewerbes zusammen.

 

Am Sonntagvormittag wurde das Finale des Wettbewerbs im Hörsaal der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ausgetragen. Alle 76 Teilnehmer des diesjährigen Bundeswettbewerb und deren Betreuer hörten begeistert den spannenden und fachlich sehr versierten Präsentationen und Diskussionen zu.

 

Deutscher Meister wurde das Team „Coefficient of Confusion“ (Becic Berin (17), Saskia Drechsel (16) und Frederik Gareis (18)) vom GYPT-Zentrum Bayreuth. Außerdem wurden elf Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrem Team als Nationalauswahl aufgestellt, aus der sich nach weiteren Workshops ein fünfköpfiges Nationalteam bildet, das am „International Young Physicists‘ Tournament“ (IYPT) vom 06. bis 13.07.2019 in Warschau (Polen) teilnehmen wird.

 

Eine Vorauswahl der rund 200 Schülerinnen und Schüler, die dieses Jahr am GYPT teilnahmen, wurde bereits Anfang des Jahres mit den 14 regionalen Wettweberben gestartet.

 

Interessierte Schülerinnen und Schüler, die im nächsten Jahr auch am GYPT teilnehmen möchten, haben die Möglichkeit, ab dem Schuljahr 2019/2020 an einer neu eingerichteten AG „Erforschen physikalischer und technischer Probleme“ am Campe-Gymnasium sich unter anderem auf diesen Wettbewerb vorzubereiten.

 

Dario, Marcel, Maxim, Maria und Anissija sind sich einig: „Für uns war es ein überraschendes, interessantes Erlebnis, bei dem wir viel gelernt haben und tolle, neue Leute aus ganz Deutschland kennengelernt haben. Ein besonderer Dank gilt unseren betreuenden Lehrern Herr Schroth und Herr Dr. Kajari vom Schiller-Gymnasium, sowie Frau Wendelstorf und Herr Dr. El Moussati vom Campe-Gymnasium in Holzminden, die uns unterstützt und geholfen haben.“

 

Einen besonderen Dank möchten wir auch der Wilhelm und Else Heraeus Stiftung unter der Schirmherrschaft der Deutschen Physikalischen Gesellschaft aussprechen, die das GYPT finanziell unterstützt, indem die Reise-, Verpflegungs- und Unterbringungskosten der Teilnehmer des Bundeswettbewerbs in Bad Honnef vollständig übernommen werden.

 

 

 

Letzte Änderung durch HEN (Administrator), 14.03.2019.

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