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„No pain no gain!”

Schülerbericht über die Seminarfahrt nach Barcelona 2016

(Carolin Meyer) Mit German Wings über die Alpen, Gate 13, Metallteile im Flugzeugreifen, Sprengstoffuntersuchungen und eine Menge unheilvorhersehender Jungs - wahrscheinlich nicht die besten Bedingungen für meinen ersten Flug, aber dennoch der Start in eine unvergessliche Zeit. 6 Tage, von Sonntag, dem 18.09.2016 bis Freitag, dem 23.09.2016 sollte es mit 28 SchülerInnen der Seminarfächer Spanischer Bürgerkrieg und Film nach Barcelona gehen. Herr Hinder und Frau Piper hatten die Zeit vorher genauestens geplant - für manche Geschmäcker wohl zu genau, denn auf den ersten Blick sah die Freizeit nicht sehr üppig aus. Diese Befürchtungen bestätigten sich zum Glück nicht, aber auch Langeweile oder überschüssige Energie konnten bei den vielen tollen Programmpunkten und Herrn Hinders Leidenschaft am schnellen Gang nicht aufkommen. Nun, was soll man auch 3 Metrostationen fahren, wenn man 45 Min. „gehen“ kann? Zwei große Vorteile hatte diese Vorliebe aber: Wir bewiesen, dass ein Sporthostel als Unterkunft angebracht war und konnten auch die kleinen Gassen von Barcelona begutachten. Zu dem Hostel ist noch so viel zu sagen: Solide, wenig Schnickschnack, genug Chlor im Wasser, um ein Schwimmbad zu eröffnen (was auch auf den Rest Barcelonas übertragbar ist) und eine Klimaanlage, die mit Kevins Hilfe die Hälfte der Gruppe krank gemacht hat. Ich habe Barcelona in den Tagen als eine wunderschöne Stadt kennengelernt, die alles zu bieten hat: Pompöse Gebäude, Kunst, sommerliches Wetter, einen tollen Strand, blaues Wasser, große Shoppingmalls und kleine verwinkelte Gassen. Auch die Schattenseiten Barcelonas blieben mir nicht verborgen und erinnerten mich immer wieder daran, wie nah Reichtum und Armut beieinander liegen. Zu Barcelonas Stadtbild gehören außerdem die vielen Händler, die versuchen, dir vor allem Selfie-Sticks, Tücher, Mojitos, Massagen und Bier zu verkaufen und dich langsam aber sicher zu einem sehr unhöflichen Menschen machen. Unsere harmonische und ausgelassene Truppe machte selbst die sonst so öden Museen spannend -Warum auch Wissenslücken füllen, wenn man Mitschüler in Ritterrüstungen stopfen kann? In unserer Freizeit stand vor allem Strand, Shopping, Erkunden der kleinen Ecken Barcelonas und mehr oder weniger spanisches Essen auf dem Programm. Mal in großen, Mal in kleinen Gruppen, aber natürlich immer mit mindestens drei Personen… Das ausgegebene Geld haben wir dann an anderer Stelle wieder reingeholt, indem wir uns teure Führungen erspart und stattdessen selbst Referate zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten gehalten haben. Hängen geblieben sind dabei vor allem die Bauwerke von Antoni Gaudí, wie die Casa Milà, der Park Güell oder die Sagrada Familia. Eine beeindruckende Aussicht über Barcelona bot sich uns nach einem langen, qualvollen Fußweg auf den Montjuic und bei der anschließenden Besichtigung des Castells, einer großen Verteidigungsanlage. Ein Teil von uns fuhr anschließend mit einer Gondel direkt zum Strand - eine sehr wackelige Angelegenheit und für Klaustrophoben (leider auf eigenen Erfahrungen basierend) nicht unbedingt zu empfehlen. Am letzten Abend gingen wir dann alle zusammen Tapas essen und bestaunten anschließend das Leuchtspektakel des Brunnens am Plaza de España - ein großartiger Abschluss. Weniger begeisternd hingegen war die Abreisezeit am nächsten Morgen: Um 6 Uhr früh sollten alle abreisebereit in der Lobby stehen. Machbar, ja, aber nur wenn man bei der Metrofahrt zum Flughafen weiterschlafen darf. „Es reicht ja, wenn zwei wachbleiben“, lautete eine sehr passende Feststellung. Überraschender Weise war es nicht der Flug, der uns Verspätung einbrachte, sondern der Bus, der zwei Stunden zu spät am Hannoveraner Flughafen eintraf. Einen wirklichen Abbruch tat das unserer Stimmung aber auch nicht, denn letztendlich landeten wir alle wieder sicher in Holzminden. Zusammenfassend machten eine tolle zuverlässige Gruppe und gut organisierte und gleichzeitig lockere Lehrkräfte Barcelona zu einer einzigartigen Seminarfahrt. Wir konnten uns ein genaues Bild von Barcelonas Kultur, Kunst und Bevölkerung machen und hatten auch Zeit für ein wenig „Urlaub am Meer“. Ich möchte mich hiermit im Namen aller Mitreisenden bei Herrn Hinder und Frau Piper für die tolle Organisation, die Zeit, die Mühe und die Ideen bedanken, die sie aufgebracht haben, um uns eine solche Reise zu ermöglichen!

Der magische Brunnen (Font Mágica) am Plaza Espanya bei Nacht

Klassenzimmer während des Spanischen Bürgerkrieges (Museum für Katalanische Geschichte)


Weitere Impressionen von den Studienfahrten


Letzte Änderung durch KOE (Administrator), 01.10.2016.

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